Kosten und Nutzen

Trüffel

Für folgende Leistungen fallen Kosten an:


Welche Erträge sind zu erwarten:

Bis eine Plantage „in Produktion geht“ muss in seriöser Weise mit zumindest 7 Jahren gerechnet werden. In diesem Zeitraum überwiegen die Aufwendungen für die Pflegemaßnahmen. Für heimische Landwirte kann die Trüffelproduktion eine wertvolle Ergänzung des Produktionsangebotes darstellen, bei entsprechender Größe kann die Trüffelproduktion zum eigenständigen Wirtschaftszweig werden. Die Preise für Trüffel variieren sehr stark. Für Burgundertrüffel (Tuber Uncinatum) schwanken die Preise zwischen € 500 und € 1.000 pro Kilogramm,  für Sommertrüffel (Tuber Aestivum) zwischen € 200 und € 600 pro Kilogramm und die in Österreich erst sehr vereinzelt erfolgreich gezüchtete Perigord Trüffel (Tuber Melanosporum) bringt es auf € 1.000 bis € 3.500 pro Kilogramm. Bei absoluten Spitzenqualitäten erzielt die weiße Trüffel (Tuber Magnatum Pico) sogar noch weit höhere Preise. Ein Hektarertrag von 30 kg bei der Burgundertrüffel kann Sie zu Recht stolz machen, Spitzenerträge liegen über 100 kg.

Wie aufnahmefähig ist der Markt:

Die Nachfrage überwiegt das Angebot und neue Trüffelplantagen brauchen Zeit bis sie in den Markt eintreten und sich etablieren können. Eine Sättigung ist in den nächsten zehn Jahren nicht abzusehen. Die Erwartungshaltung von Trüffelland:Auch bei einer signifikanten Steigerung des Angebotes wird der sinkende Preis sofort durch die Verbreiterung der Nachfrage ausgeglichen. Trüffel und Trüffelprodukte warten nur darauf auch einer breiteren Käuferschicht zugänglich zu werden.